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Wissen um die Pflanzen ist unser Leben!

Die Baumschulen Terbrack bieten Ihnen das komplette Angebot der Grünen Branche. Wir informieren Sie auf den folgenden Seiten über interessante Themen rund um die Pflanze!

Kiwis

Allgemeines

Es gibt bei uns zwei Arten von Kiwi, die Früchte tragen:

Actinidia chinensis: die Frucht sieht aus, wie die Kiwis, die man auch kaufen kann, wird aber bei uns nicht ganz so groß, die Triebe sind kräftig und sie wächst sehr stark, die Blätter sind groß, dick und sehr behaart. (Sorte: Jenny, selbstfruchtend)

Actinidia arguta: hierbei ist die Frucht eher ähnlich einer Stachelbeere, aber größer, man kann auch die Schale essen. Die Pflanze ist im Gegensatz zu der erstgenannten Sorte, etwas feintriebiger, nicht so stark im Wuchs, die Blätter sind glatt. (Sorte Issai)

Geerntet wird im Oktober, bevor stärkere Fröste kommen.Dann sind die Früchte erntereif, aber noch nicht genußreif. Dazu müssen sie warm gelagert werden. Im kühlen Lager sind die Früchte sehr lange lagerbar, will man, dass sie schnell reifen, legt man sie mit reifen Äpfeln zusammen.

Kiwi-Pflanzen sind entweder zweihäusig, das heißt es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Die weiblichen tragen die Früchte, die männlichen sind für die Bestäubung nötig. Eine männliche Kiwi reicht aber zur Bestäubung von 5 bis 7 weiblichen Pflanzen aus. Es gibt aber auch sebstfruchtende Kiwis (Jenny und Issai), dabei braucht man keine zwei Pflanzen um Früchte zu ernten.

Standort

Sonnige bis halbschattige Plätze sind ideal für die Kiwis. Nicht geeignet sind geschützte Südlagen, denn hier treiben die Pflanzen im Frühjahr sehr zeitig aus und bei einem Frost frieren die neuen Triebe zurück, aus denen eigentlich im Juni die Blüten kommen sollten.

Kiwis benötigen viel Platz und ein Rankgerüst oder eine Pergola. Für das Rankgerüst spannt man drei Drähte ca. auf 70 cm, 1,40 m und 2,00 m vom Boden, daran bindet man die Triebe an. Der Pflanzabstand beträgt 3-4 Meter. Die Kiwi liebt nahrhafte, humose Böden. Im Sommer muss sicherlich manchmal gewässert werden, denn die großen Blätter verdunsten viel Wasser.

In starken Wintern können die Pflanzen zurückfrieren, deshalb den Haupttrieb mit Stroh, Reisig, o.ä. Umwickeln.

Pflanzung

Die beste Pflanzzeit ist der März und April, da die Pflanzen aber in Containern angeboten werden kann auch über den ganzen Sommer und im Herbst gepflanzt werden.

Der Boden sollte mit Kompost oder Humus angereichert werden.

Düngung

Da die Pflanze von Natur aus stark wächst, sollte nicht zu viel gedüngt werden, besonders Stickstoff sollte nur minimal gegeben werden (keine Hornspäne also). Stellt man aber irgendeinen Mangel an der Pflanze fest, muss man doch evtl. düngen.

Schnitt

Es gibt zwei Schnitttermine bei Kiwis, den Sommerschnitt im Juli/August und den Winterschnitt im Februar/März.

Im Sommer schneidet man bei der weiblichen Pflanze die Triebe zurück, an denen die Früchte hängen, nach den Früchten lässt man 6-8 Blätter stehen und schneidet dahinter ab. Bei den männlichen Pflanzen schneidet man die Triebe etwas zurück.

Im Winter nimmt man ganze Triebe aus der Pflanze weg, damit sie sich verjüngt. Es kommt darauf an, sie licht zu halten, damit immer genügend junges Holz in den Pflanzen vorhanden ist, an dem dann die Früchte wachsen können und genügend Licht in die Pflanze scheint, um die Früchte zum Reifen zu bringen.


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