ig-header_05.jpgig-header_14.jpgig-header_12.jpgig-header_11.jpgig-header_09.jpgig-header_06.jpgig-header_04.jpgig-header_01.jpgig-header_13.jpgig-header_10.jpg

Wissen um die Pflanzen ist unser Leben!

Die Baumschulen Terbrack bieten Ihnen das komplette Angebot der Grünen Branche. Wir informieren Sie auf den folgenden Seiten über interessante Themen rund um die Pflanze!

Kamelien

Allgemeines

Kamelienstrauch in voller rosa BlüteDie Kamelie gehört der Familie der Theaceae an, also der Teegewächse. Sie stammt aus Asien und findet sich vornehmlich in China, Korea und Japan. In diesen Ländern erreichen Kamelien eine Höhe von 10 bis 15 Metern, in Europa dagegen nur etwa 7 bis 8 Metern, sie können aber auch durch Schnitt kleiner gehalten werden.

Kamelien wurden ca. 1739 in Europa eingeführt, zunächst in England kultiviert, dann in Italien und schließlich in Frankreich.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist die Kamelie auch in unseren Klimabereichen ausreichend robust und winterhart. Kamelien ertragen strenge Winter mit Temperaturen von -15 Grad, manchmal sogar -20 Grad, wie es einige ältere Pflanzen bewiesen haben. Am Besten wachsen sie in einem milden feuchten Klima in kalkfreiem Boden. Wenn man bestimmte Regeln einhält, gedeiht die Kamelie in ganz Deutschland.

Standort

Kamelien sind für helle, ungeheizte Räume wie Treppenhaus, Ausstellungshallen oder im Garten für absonnige, luftfeuchte Standorte geeignet.

Der beste Standort im Garten ist gegen Süden und Osten geschützt, so können Kamelien gut im Schutz von Gebäuden oder alten Pflanzstreifen auf deren Nord- oder Westseite gedeihen. Hohe Luftfeuchtigkeit bekommt ihnen besonders gut. In kalten Wintern und bei noch jungen Pflanzen, die noch nicht abgehärtet sind, sollten Sie einen Winterschutz in Form einer Strohmatte oder einer Luftpolsterfolie um die Pflanze wickeln. Halten Sie die Kamelie schneefrei. Decken Sie in langen Frostperioden den Boden mit Laub, Sand oder anderen schützenden Materialien ab.

Boden, Wasser und Düngung

Ein Feind der Kamelie ist kalkhaltiger Boden, ähnlich wie bei Rhododendren und Azaleen pflanzt man Kamelien in eine gute, torfhaltige Erde, z.B. Rhododendronerde.

Kamelien fürchten einerseits trockene Erde, sowie trockene Luft, andererseits auch anhaltende Feuchtigkeit und Staunässe im Boden. Achten Sie daher auf leicht feuchte, aber durchlässige Böden. Besonders wenn die Kamelien im Haus oder Wintergarten stehen, sprühen Sie die Blätter und Knospen täglich mit kalkfreiem Wasser (Regenwasser) ab. Auch das Gießwasser muß kalkfrei sein.

Gedüngt wird die Kamelie nur in der Wachstumszeit, also den Monaten März bis Ende Juli entweder alle drei Wochen mit einem Flüssigdünger, z.B. Wuxal oder, wenn sie im Freiland steht, auch mit einem organisch-mineralischen Dünger wie Manna-Spezial oder Rhododendrondünger, dann je nach Anweisung auf der Düngerpackung.

Schnitt

Möchten Sie die Kamelie in Form schneiden oder kleiner halten, schneiden Sie nach der Blüte die Triebe mit einer scharfen Gartenschere zurück.


Aktuelle Seite: Startseite Gartenpraxis Kiwis